Time and Materials – und warum wir davon abraten

Anbieter verwenden den Ausdruck “time and materials” (im Folgenden kurz T&M), um zu beschreiben, wie sie sich in Projekten engagieren und wie sie ihre Kunden berechnen. evonier lehnt den Ausdruck T&M aus mehreren Gründen ab.

Aus unserer Sicht beschreibt der Ausdruck nicht genau, wie wir mit unseren Kunden umgehen. 

Bei evonier arbeiten wir natürlich nicht ohne Profit. Und wir haben ein angeborenes Verlangen danach, effizienter zu sein.

T&M ist eine ungenaue Art, unsere Geschäftsverbindungen zu beschreiben und lässt viele andere Arbeiten, die wir erledigen, unberücksichtigt. Zum Beispiel verwenden wir viel Zeit und Aufwand darauf, unseren Kunden dabei zu helfen, ihr Budget aufzustellen. Wir haben wirklich ausdrucksstarke Muster eingeführt, die unsere Arbeit bewerten und verfolgen.

Wir haben Tabellen, die den Fortschritt bis zur Vollendung des geplanten Scopes zeigen. Würden wir tatsächlich nach T&M arbeiten, wäre das Einzige, was wir für die Kunden tun müssten, unsere Zeit zu verfolgen.

Deswegen sind wir der Meinung: T&M sollte ein Warnsignal sein, wenn man einen Anbieter in Betracht zieht. Wenn man T&M hört, könnte man an das finanzielle Äquivalent davon denken, einen dicken Kupferbarren quer auf die Batterieanschlussgeräte seines Autos fallen zu lassen (hohe Fließgeschwindigkeit, unkontrolliert, explosiver Brand).

Warum sollten wir jemals einen Ausdruck verwenden, der sowohl ungenau als auch zerstörerisch ist?

Wir wollen das Gegenteil dessen beschreiben, das wir meiden, nämlich „Fixed Price, Fixed Scope“ (fester Preis, fester Umfang, im Folgenden kurs FP/FS). Unsere Abneigung gegen FP/FS basiert auf der vernünftigen Argumentation, dass dieses Prinzip kein guter Weg ist, um die Grundlage einer Kunde–Anbieter-Beziehung für den Aufbau kundenspezifischer Software zu bilden. FP/FS mag eine gute Beziehung für sehr spezialisierte und wiederholbare Arbeit sein, wie etwa Rasenmähen oder Ölwechsel.

evonier hat den Ausdruck T&M zugunsten von  „festes Budget und Kontrollierter Umfang“ fallen lassen, um unsere bevorzugte Geschäftsbeziehung zu beschreiben. Damit wollen wir betonen, dass wir definiertes Budget nicht überschreiten und den geplanten Umfang möglichst vollständig machen.

Wir helfen unseren Kunden dabei, ihr Budget aufzustellen, wir berechnen und verfolgen unsere Arbeit sorgfältig, wir stellen jede Woche ein einfaches Update zur Verfügung, das unseren Fortschritt zeigt, und wir liefern das Projekt in dem festgelegten Budget. Auf den Cent.

Wir treffen zuverlässig festgelegte Budgets und arbeiten mit unseren Kunden zusammen, um die bestmögliche Software für das Budget zu erhalten.

Wir treiben unsere Kunden an, um die richtigen Features aufzubauen, und das zum richtigen Komplexitätslevel, um den besten Wert für das feste Budget zu bekommen.

Das richtige Komplexitätslevel wird erreicht, wenn die Tiefe, Breite und der Umfang der Features bedient werden. Wenn man das Produkt in einem Diagramm darstellt, kann das Projektbudget bestimmt werden, indem der Umfang der gesamten Erfahrungen (Breite), Aufgaben innerhalb einer Erfahrung (Tiefe) und der Grad der Leichtigkeit (Schliff) untergeordnet werden (Siehe Story-Map).

Wir sind von der Vorgehensweise, anfangs weniger aufzubauen, sehr überzeugt. Somit können unsere Kunden Erträge ihrer Investitionen schneller sehen und möglicherweise in Zukunft zusätzliches Budget bereitstellen, um das Produkt, das wir ihnen aufgebaut haben, zu erweitern. Es ist nicht selten, dass unsere Projekte in mehreren Phasen finanziert werden, ganz so, wie clevere Investitionen gemacht werden sollten.

Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gern persönlich. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!